Ein Benutzername begleitet einen oft länger, als man denkt. Meiner ist puredigitalsoul. Irgendwann entstand der Wunsch, diesem Namen einen eigenen Ort zu geben. Nicht noch ein Profil auf einer Plattform, sondern eine Website, die sich anfühlt wie ein persönliches Journal.
Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Technologie. Mich interessieren die Systeme dahinter genauso wie die Frage, was sie im Alltag verändern. Mal ist es eine Idee aus der Webentwicklung, mal eine neue Anwendung künstlicher Intelligenz, mal ein Stück Hardware, das mit einem verblüffend einfachen Detail überzeugt. Ich mag digitale Werkzeuge. Ich mag aber genauso die analogen Dinge, die man anfassen, reparieren oder einfach in Ruhe benutzen kann.
Neben Code und Geräten gibt es andere Interessen, die hier ihren Platz bekommen sollen: Musik und Klang, Fotografie, Touren mit dem E-Bike, gelegentliche Beobachtungen aus dem Alltag und das Leben mit Katzen. Das passt nicht immer in eine saubere Themenkategorie. Genau deshalb soll es hier zusammenkommen.
puredigitalsoul wird keine Nachrichtenseite. Ich möchte weder jede neue Schlagzeile kommentieren noch täglich etwas veröffentlichen, nur damit eine Statistik stimmt. Wenn ich etwas ausprobiere, kann daraus ein Beitrag entstehen. Wenn mir ein Gedanke im Kopf bleibt, vielleicht auch. Und manchmal sind es nur ein Bild, ein interessanter Link oder ein kleines technisches Detail, das einen kurzen Text verdient.
Dabei ist mir wichtig, zwischen eigener Erfahrung und fremden Informationen zu unterscheiden. Was ich selbst getestet habe, darf auch eine klare Meinung enthalten. Was ich aus anderen Quellen übernehme, soll nachvollziehbar bleiben. Fehler lassen sich korrigieren; künstliche Gewissheit braucht es nicht.
Warum eine eigene Website, wenn es bereits soziale Netzwerke gibt? Weil hier nicht ein Feed entscheidet, was sichtbar bleibt. Beiträge müssen nicht nach wenigen Stunden verschwinden. Ich kann Themen in meinem Tempo aufgreifen, eine Sammlung wachsen lassen und auch später auf frühere Gedanken zurückkommen.
Der Name verbindet zwei Seiten, die für mich zusammengehören: das Digitale als Werkzeug und die persönliche Perspektive dahinter. Eine Website ist am Ende nur Technik. Ihren Charakter bekommt sie durch das, was man hineinschreibt, zeigt und mit anderen teilt.
Das hier ist der Anfang. Ohne grossen Veröffentlichungsplan, ohne Versprechen auf tägliche Updates. Einfach ein eigener Ort im Netz, der nach und nach mit echten Inhalten gefüllt wird.
